Fun

By watching, even without hearing anything, it’s clear to me that this little one probably heard its mother calling, once, twice, and the third time it knew it had to hurry home or else!

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Modern Vocal Pedagogy

Nothing like a bad cold a full-blown case of the flu to make a singer feel useless. Well, let’s at least talk about singing then. Eine Erkältung Grippe reicht aus, dass sich Sänger nutzlos fühlen. Nun, dann lasst uns wenigstens über singen reden.

This video clip of of a 2005 interview with the late tenor Jerry Hadley came to my attention the other day. Hadley has many good things to say here, and some of it is not particularly flattering to the education of singers in America. Without slamming teachers, he makes the argument that the advances of “modern vocal pedagogy” have taken the art of singing “out of its natural environment, which is the theater, which is the opera house, the concert hall, and we have put it into the hands of well-meaning academics, who generally have no frame of reference.”
He also argues that young singers have been actively discouraged from listening to recordings of the great singers of the last century, or of listening to other singers in general. They are “taught to be critical but not taught to be discerning”.

Dieser Videoclip aus dem Jahr 2005 von einem Interview mit dem verstorbenen Tenor Jerry Hadley kam, hat meinen Aufmerksamkeit gewonnen. Hadley hat viele gute Dinge zu sagen, und einiges davon ist nicht besonders schmeichelhaft für die Ausbildung der Sängerinnen und Sänger in Amerika. Ohne den Lehrer das direkt vorzuwerfen, argumentiert er, dass die Fortschritte der modernen Gesangspädagogik die Kunst des Singens aus seiner natürlichen Umgebung, dem Theater, der Oper oder der Konzerthalle herausgenommen, und in die Hände wohlmeinender Akademiker gelegt haben, die in der Regel keine Referenzrahmen haben. Er argumentiert auch, dass die jungen Sängerinnen und Sänger das Hören von Aufnahmen der großen Sänger des letzten Jahrhunderts, oder Gesangsaufnahmen im Allgemeinen aktiv entmutigt wurden. Sie lernen kritisch, aber nicht wahrnehmend zu sein.

This video is 9 years old, which is not all that far back. Are Hadley’s statements true? Do they mostly pertain to American voice programs, or internationally? Dieses Video ist 9 Jahre alt, es liegt also nicht allzu weit zurück. Sind Hadleys Aussagen wahr? Beziehen sie sich vorwiegend auf die amerikanische Gesangsausbildung oder gelten sie auch international?

In my university years, I was first encouraged to acquaint myself with past greats at the grad-school level. My teacher at Eastman, John Malloy, sent me on research trips to the listening library to hear Giulietta Simeonato, Ebe Stignani. I had never heard of either of them! (He also sent me to the main library on the University of Rochester campus, to find out who Ganymede was. Before the internet, one had to get to a encyclopedia.)
Beyond them, however, I don’t recall being encouraged to really listen to then-active, successful mezzos. There seems to have been a general theory that singing students should not listen, lest they try to copy, but I can no longer say if this was actually the case. I know that I rarely listened to Marilyn Horne or Frederica von Stade, or even to Brigitte Fassbaender, although I had the LP of her “Hänsel und Gretel” with Cotrubas. In this atmosphere, yes, we really did become arrogant and critical of other singers, without being able to say why or even what we wished to do differently. We did rely very heavily on what our teachers told us. (We had no choice, actually. If a teacher found out that you were “seeing” someone else, feathers would fly, which, as a teacher now, I do understand but cannot condone.)
In meiner Studienzeit war ich erst beim Magisterstudium aufgefordert, mich vergangen Größen aus des Meisterschule auseinaderzusetzen.. Mein Lehrer bei Eastman , John Malloy, schickte mich auf Forschungsreisen in die Bibliothek, um Giulietta Simeonato , Ebe Stignani zu hören. Ich hatte zuvor noch nie eine von ihnen gehört! (Er schickte mir auch der Hauptbibliothek auf dem Campus der Universität von Rochester, um herauszufinden, wer Ganymed war. Vor dem Internet musste man zu einer Enzyklopädie zu erhalten.)
Darüber hinaus, kann ich mich aber nicht erinnern ermutigt worden zu sein die damals aktive erfolgreiche Mezzosopranistinnen zu hören. Es scheint eine allgemeine Theorie, dass Gesangsstudenten Gesang nicht hören sollen, damit sie nicht versuchen zu kopieren, aber ich kann nicht mehr sagen, ob dies tatsächlich der Fall ist . Ich weiß, dass ich selten Marilyn Horne oder Frederica von Stade , oder auch Brigitte Fassbaender hörte, obwohl ich die LP von Fassbaenders ” Hänsel und Gretel” mit Cotrubas hatte. In dieser Atmosphäre, wurden wir wirklich arrogant und kritisch anderer Sänger gegenüber, doch unfähig zu sagen, warum oder sogar, was wir anders machen wollte. Wir haben uns sehr auf das verlassen, was unsere Lehrer uns gesagt haben. (Wir hatten keine Wahl, eigentlich. Wenn ein Lehrer festgestellt, dass Sie einem anderen Gesangslehrer “siehst”, wären die Federn geflogen, was ich jetzt als Lehrerin verstehe aber nicht billigen kann.)

I honestly can’t say what one has to do in America to launch an opera career. It seems to require just the right mix of talent, public charisma, the right schools, a voice that fits one’s physical type, good health, exposure, financial stability independent of your career, and a manager who’s willing to work for you. I honestly don’t know how people do it over there. I maintain that I really learned to sing on the stage by singing on the stage — “learning by doing” — in European opera houses. This requires time to learn, however, and many American opera houses don’t allow or cannot afford to allow for that time.
Ich kann ehrlich nicht sagen, was man in Amerika tun muss, um eine Opernkarriere zu starten. Es scheint genau die richtige Mischung aus Talent , öffentlicher Ausstrahlung, richtigen Schulen, einer Stimme die zum körperliche Typ passt, gute Gesundheit, PR, finanzielle Stabilität unabhängig von Ihrer Karriere, und einem Manager, der bereit ist,  für Sie zu arbeiten zu sein. Ich weiß ehrlich nicht, wie die Menschen es dort machen. Ich behaupte , dass ich wirklich auf der Bühne zu singen durch auf der Bühne singen gelernt habe – “learning by doing ” – in den europäischen Opernhäusern. Dies erfordert Zeit, zu lernen, die sich viele amerikanische Opernhäuser nicht erlauben oder nicht leisten können.

Back to listening to other singers: Hadley talks about the recordings of other singers but does not mention going to hear singers live on the opera stage. Of course many young voice students don’t have the option to do this, except when a big name stops by their university. Many don’t study near professional opera houses, they work or rehearse in the evenings, and can’t exactly afford a trip to the city and opera tickets. The Met cinema broadcasts are a step in the right directions. (I hope there are student discounts for them.)
Zurück zum Hören, anderer Sänger: Hadley spricht über die Aufnahmen von anderen Sängern aber nicht erwähnt wird das Hören von Sängern live auf der Opernbühne. Natürlich haben viele junge Gesangsschüler nicht die Möglichkeit dazu, außer, wenn ein Gesangsgröße sich in der Universität aufhält. Viele studieren nicht in der Nähe von professioneller Opernhäuser, sie arbeiten oder proben in den Abendstunden , und können sich Ausflug in die Stadt und Opernkarten nicht leisten. Die Met -Kino -Übertragungen sind ein Schritt in die richtige Richtung. (Ich hoffe, es gibt Ermäßigungen für Studenten für sie.)

I met Jerry Hadley once, leaving my voice teacher’s studio in Manhattan as I was coming in for a lesson. We were introduced and exchanged a few words, he gave me some advice to never take on roles that I felt were too big for me, and that when pressured by others to do anything about which I disagreed, a good response is “Thank you, I’ll keep that in mind.” He was still at the top of his game then, an international star.
But 15 years later — and just two years after the interview above was recorded — he was battling career difficulties, divorce, bankruptcy, and depression. He took his life in 2007..

An entertainer’s life is fraught with subtle dangers, as almost no one takes the pain seriously (“But, you’re so good! You do what you love! How can you be unhappy?”) until it’s far too late. We need to remember people like Jerry when we read about singers (of any genre) cancelling performances due to exhaustion or illness. The pressure on them is so great these days, and the media is so quick to mock them for it.
Ich traf Jerry Hadley einmal, als ich zur Gesangsstunde kam und er gerade das Studio meinem Gesangslehrer in Manhattan verließ. Wir wurden vorgestellt und haben ein paar Worte gewechselt; er gab mir Ratschläge, nie Rollen anzunehmen, von denen ich fühlte, sie wären zu groß, und dass, wenn von ich anderen unter Druck gesetzt werde, etwas zu tun , mit dem ich nicht einverstanden bin, eine gute Antwort “Danke, Ich werde das im Auge behalten” ist.  Er war damals immer noch an der Spitze des Spiels, ein Weltstar .
Aber 15 Jahre später – nur zwei Jahre nach der Aufzeichnung des Interviews, bekam er mit seine Karriere ein Knick, und er mit Scheidung, Konkurs, und Depressionen zu kämpfen. Er nahm sich im Jahr 2007 das Leben.

Das Leben eines Bühnenkünstlers ist voller subtilen Gefahren, da fast niemand den Schmerz ernst nimmt ( “Aber Du bist gut! Du hast so ein tollen Beruf! Wie kann man da unglücklich sein?”) , bis es viel zu spät ist. Wir müssen uns an Menschen wie Jerry erinnern, wenn wir über die Sängerinnen und Sänger ( aller Genres ) lesen, die wegen Erschöpfung oder Krankheit absagen. Der Druck auf sie ist so groß in diesen Tagen, und die Medien sind schnell dabei, sie zu verspotten.

(This is going to lead to a post about the general disintegration of the Fach system, I think. But that’s for another day, when I’m feeling a little better. Dies wird zu einem Beitrag über den allgemeinen Zerfall des „Fach Systems“ führen, denke ich. Aber das ist für einen anderen Tag, wenn ich mich ein wenig besser fühle.)

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Not Everything Was Better In The Old Days // Nicht alles war früher besser.

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Photo from the facebook page “Schwarz Weiß”, a gold mine of historical photographs of Innsbruck in the last century. Where Quicksilver is now, once was the Kundler Bierhalle. Visible between (behind) the two buildings must be some part of the old Kaiserbräu, which was torn down sometime in the last ten years and replaced with modern glass offices and apartments. On summer nights I could smell the beer being brewed.
Interesting to me is that my apartment building (recently renovated and now in pleasant pastels) looked just as shitty back in 1964 as it did when I moved in.
Die Fotos auf der Facebook-Seite “Schwarz Weiß” sind eine Goldmine historischer Fotografien von Innsbruck im letzten Jahrhundert . Wo heute Quicksilver steht, war einmal war der Kundler Bierhalle. Sichtbar zwischen (hinten) den beiden Gebäude muss ein Teil des alten Kaiserbräu, das irgendwann in den letzten zehn Jahren abgerissen und durch moderne Glas-Büros und Wohnungen ersetzt wurde, sein. In manchen Sommernächten konnte ich das gebraute Bier riechen.
Interessant für mich ist, dass mein Wohnhaus (vor kurzem angenehmen Pastellfarben renoviert) im Jahr 1964 genauso beschissen aussah.

Addendum: The facebook page gets lots of comments, more than a few of them unfortunately blatantly xenophobic, in the “look how nice it was before the dirty Ausländer started coming” vein. I don’t dwell on them, since every society is going to have it’s racist, ignorant underside. Also, real names are attached to those comments, which may serve me well in the future, should I ever meet them.
Nachtrag: Die Facebook-Seite bekommt viele Kommentare , mehr als ein paar von ihnen leider unverhohlen fremdenfeindlich , in der ” schauen Sie, wie schön es war , bevor die dreckigen Ausländer gekommen sind ” – Art. Ich werde mich dabei nicht länger aufhalten, da jede Gesellschaft, eine rassistische, ignorante, Kehrseite hat . Auch sind diese Bemerkungen mit Echtnamen versehen, hilfreich für die Zukunft, sollte ich jemals jemanden davon treffen.

And since we’re standing at this particular spot, Paschberg has something interesting to add. Da hat Paschberg nochwas zu dem Thema.

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And While We’re In The 15th Century…

…it’s only a short jump ahead to the time of Emperor Ferdinand II and Philippine Welser, both of whom figure in the local story of the Roßsprung (“horse jump”). Paschberg has a post up about the story and the now-urban stone markers which commemorate it, in German along with my English translation.

Und weil wir gerade im 15. Jahrhundert sind…
… Es ist nur ein kurzer Sprung weiter zu der Zeit des Kaisers Ferdinand II. und Philippine Welser, die beide in der lokalen Überlieferung der Roßsprung (“Pferd springen”) vorkommen. Paschberg hat einen Post über die Geschichte und den heutigen Steinmarkierungen im Stadtgebiet, die daran erinnern.

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It’s All Related

And here we tie the two previous posts together with a 15th-century ribbon:
Und hier fügen wir die beiden vorherigen Beiträge mit einem Band aus dem 15. Jahrhundert zusammen:

blog_Duerer_Brennerstrasse

Albrecht Dürer, Brenner Road in the Eisack Valley, 1495. Made, as with the Innsbruck paintings, from a journey to Italy. Note the wheel tracks in the road. This was the “Brenner Autobahn” during the Middle Ages and probably long before then as well.

Albrecht Dürer, Brennerstraße im Eisacktal, 1495. Gemacht, wie auch die Innsbruck Gemälde, auf einer Reise nach Italien. Beachten Sie die Spurrillen auf der Straße. Dies war der “Brenner Autobahn” im Mittelalter und wahrscheinlich auch lange davor.

Image found here

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Five Views of Old Innsbruck 1496-1750

DürerIBKSouth
The Beau found a postcard in an old book, with this image of a painting by Albrecht Dürer. It shows the inner courtyard of the Hofburg in Innsbruck, or the “Hof der Burg”. I was immediately curious.
Because: you look at this and think, “Yeah, pretty, I guess. Long time ago.” I look at this and think, hang on, where was that crenellated wall? What’s there now? Can I stand in the same place? Will I recognize it when I see it?
Some searching revealed that the painter (and viewer) are looking south, and that another Dürer painting of the same courtyard exists, this time facing north. Neither view even remotely resembles what one sees when one looks into the large courtyard of the Hofburg today.
Mein Freund fand eine Postkarte mit dem Gemälde von Albrecht Dürer in einem alten Buch. Es zeigt den Innenhof der Hofburg in Innsbruck, oder der ” Hof der Burg ” – und das machte mich neugierig.
Denn, als ich das sah dachte ich: ” Ja, das ist ziemlich, vermute ich, lange her” und „Moment mal, wo war das zinnenbewehrten Mauer? Was ist da heute noch vorhanden? Kann ich an der gleichen Stelle heute noch stehen? Kann ich es erkennen, wenn ich es sehe?“
Nachforschungen ergaben, dass Maler (und Betrachter) nach Süden schauen und dass ein anderes Dürergemälde des gleichen Hofs mit Blickrichtung nach Norden existiert.
Keine der beiden Ansichten ähnelt auch nur entfernt dem, was man heute im großen Innenhof der Hofburg sieht.

Hofburg Nord
So, let’s take these two Dürer paintings and hold them up alongside his third Innsbruck painting, View of Innsbruck with Patscherkofel (mountain in the background), or, alternately, Innsbruck from the North. Also, nehmen wir diese beiden Dürer Gemälde und halten sie über sein drittes Innsbrucker Bild, der „Ansicht von Innsbruck mit Patscherkofel“ (Berg im Hintergrund), bzw. „Innsbruck aus dem Norden“.

durer-innsbruck

This watercolor painting, whatever its name, is pretty awesome, mainly because Dürer takes the Inn River and makes it into a lagoon, similar to Venice. In fact I think I see a gondola there on the water, no? Did Dürer forget where he was? Dieses Aquarell, wie auch immer es heißt, ist ziemlich genial, vor allem, weil Dürer den Inn zu einer Lagune macht, ähnlich wie Venedig. Tatsächlich meine ich eine Gondel auf dem Wasser zu erkennen, nicht wahr? Hat Dürer vergessen, wo er war?

But no, it’s Innsbruck. This site (g) maintains that one can recognise the fortress’s tower, under scaffolding (as it would have been in 1496). The mountains, too, are local features. At first I took the snowy peak between the towers to be the Serles, but on second thought he may have meant the pointy Glungezer, with the rounded-off Patscherkofel just to its right. The white wall with the notches may be the same wall  in the first image (seen from the back on the right).
Aber nein, es ist Innsbruck. Diese Website) ermöglicht den Festungsturm unter Gerüst zu erkennen, (wie es im Jahre 1496 gewesen sein ). Die Berge entsprechend ihrer Eigenheiten herausgearbeitet. Zuerst nahm ich and die schneebedeckten Gipfel zwischen den Türmen seien der Serles, aber tatsächlich ist das die dem Glungezer vor gelagerte Sonnenspitze, mit der abgerundeten Patscherkofel zur Rechten. Der weiße Wand mit den Schießscharten könnte die gleichen Wand wie im ersten Bild (von hinten rechts gesehen ) sein.

Statt_Inspruck_(Merian)
Here is a slightly later view (Matthäus Merian, Martin Zeiller: Topographia Provinciarum Austriacarum, 3. Ausgabe, Frankfurt am Main 1679) The Inn is depicted as considerably narrower, almost like a tubing ride at a waterpark, but I have to assume that the city itself has been portrayed more or less accurately. And now the Stadtturm is more prominent with its new “Zwiebelhelm mit Laterne” (onion-helmet with lantern, added in 1560).
Hier ist ein etwas später Ansicht (Matthäus Merian, Martin Zeiller, Topographia Provinciarum Austriacarum , 3 Ausgabe , Frankfurt am Main 1679 ) Der Inn ist deutlich schmaler dargestellt, fast wie ein Schlauchrutsche im Wasserpark, aber ich muss annehmen, dass die Stadt selbst mehr oder weniger genau dargestellt wurde. Zu diesem Zeitpunkt ist der Stadtturm mit seinem 1560 dazugebauten Zwiebelhelm mit Laterne etwas markanter.

IBKSketch
And here we have a copy of a sketch by one F.B. Werner, from 1750. (I photographed it off a friend’s wall, the reflection was unavoidable.) One sees that all the towers have been redone in the 250 years since Dürer painted here. My notched wall is gone, it seems. (Or maybe Dürer had taken artistic liberties?) The Wappenturm is still there, however, identifiable by it’s pyramid-shaped top above columns, just in front of the polar-bear-face facade of the Hofkirche. This tower stood (still stands) on the southeast corner of the Hofburg, with a portal which leads into Hofgasse. When the facade at Rennweg was completely renovated (1767-70), a second tower was built on the northeast corner, and both were made symmetrically round.
Und hier haben wir eine Kopie einer Skizze von einem F.B. Werner, von 1750. (Ich fotografierte sie an der Wand eines Freundes, die Reflexion war unvermeidlich.) Man sieht, dass alle Türme in den 250 Jahren, seit Dürer sie malte, erneuert worden sind. Meine Schießschartenwand (Stadtmauer — ed.) ist weg, es scheint. (Oder vielleicht hatte Dürer sich künstlerische Freiheiten genommen?) Der Wappenturm ist noch immer da, erkennbar durch seine pyramidenförmige Spitze auf Säulen (Eckerker — ed.), gerade vor der Fassade der Hofkirche mit dem Eisbärengesicht. Dieser Turm stand (und steht noch) an der südöstlichen Ecke der Hofburg, mit einem Portal, das in die Hofgasse führt. Bei der kompletten Renovierung der Fassade am Rennweg ( 1767 bis 1770 ) , wurde ein zweiter Turm an der nordöstlichen Ecke gebaut, und beide wurden symmetrisch rund gemacht.

We live in an old, medieval city, but in fact much has changed over time, even through the middle ages. Wir leben in einem alten, mittelalterlichen Stadt , aber in Wirklichkeit viel hat sich im Laufe der Zeit auch durch die Mittelalter verändert.

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“gen de Kloas’n” / Klais*

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Teachers told us
The Romans built this place
They built a wall and a temple on the edge of the
Empire garrison town
They lived and they died
They prayed to their gods
But the stone gods did not make a sound
And their empire crumbled
Till all that was left
Were the stones the workmen found

— Sting, “All This Time”

The train from Innsbruck to Munich over Mittenwald stops in Klais, an unassuming alpine village of small hotels (for the tourists who come to ski in the winter and hike in the summer) and locals who probably work in Mittenwald or Garmisch-Partenkirchen. Last week I unboarded there to take a look at some  local attractions, one in particular.

IMG_1190First, along the small path called Römerweg (more on that in a bit), one comes across the Kirchfeld (church field), in which a boulder rests. This is the site of the old original Scharnitz Abbey (g), founded in 763 and whose monks moved to another area in 772. Excavations in the late 20th century found a church foundation, traces of living quarters, and a small graveyard. Just a minute further along the path, however, one comes to this:

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A path cut right out of the rock. This is what remains locally of the old Roman “Via Raetia”, which ran over the Alps via the Brenner Pass, Innsbruck, and then on to the Roman provincial capital Augusta Vindelicorum, now known as Augsburg.

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Above, a closer look at one of the grooves which helped determine, by the distance between them, that this road was used by Roman wagons and not wagons from the middle ages, when parts of this route were still very much in use.  (In researching this I stumbled upon a old tale which claimed that the US standard railroad gauge descends directly from the distance of the grooves left by “Roman chariots”. This story is false, for several reasons, but one of them being that the Roman army didn’t use chariots, which were so light that they wouldn’t have been leaving grooves anyway. The grooves come from plain old horse-drawn carts laden with goods, for army use or for trade.)

IMG_1200Römerweg ends here at this unpaved road, which leads to the main road back to Mittenwald. The Via Raetia probably does not lie beneath it, but rather somewhere hidden under pasture. Or maybe it does. One could cycle a bit of the general area of the road, although there is no fixed bike route as there is with parts of the Via Julia. The “Via Raetica Bike Path” is something else altogether, along the Danube near the Roman frontier. This online compendium of the Via Raetia would be useful in planning a route. Perhaps, with some deeper research and field work, I could publish my own someday…

*Ah yes, the title to this post.  A sign at the abbey site mentions, in the original documents pertaining to the dedication of the abbey, that the faithful of Mittenwald came to the church gen de Kloas’n [Geleisen], or “along the wheel tracks”. Although it has also been put forward that the village of Klais got it’s name from the Kloster, or even from the possibility of a clausura (military camp), the connection to the Geleisen seems to me the best answer.

AND: why you can’t walk/cycle a Roman road in it’s entirety. Note the lines indicating the tracks. Image from here (g).
www.kaluwi.de:Esch_Ech.html

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Garden Blogging, It’s Almost Spring

IMG_1160Crocuses and tulips both got a jolt from all the sunshine.

photoTomato plants, from seeds planted in early February. Those in the large pot need to be taken out and put into their own pots soon.

It’s nice to have a bit of green coming up already.

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Not Your Average Lieder Recital

liedermatinee_plakatThe Tiroler Ensemble für neue Musik is holding a morning Lieder concert (it was supposed to be a Liederabend, but then someone was suddenly no longer free that night, through no fault of her own, ahem, so the date and time was changed.)

Featured on this concert will be two somewhat theatrical songs by Austrian composer Tanya Brüggermann, a vocal chamber work by Tyrolean composer Franz Schreyer, “Naturale” by Luciano Berio (which uses a recorded voice), and Canadian composer Murray Shafer’s  “La Testa d’Adriane”, a performance piece for singer and accordion.

It will be weird, it will diverse, and we hope it will be entertaining. I’ll be having fun, I’m “singing” the severed, revived head of Adriana as well as the Brüggermann songs.

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Crashes

Well, the Apple 10.2.9 system software update gave my computer the Black Screen Of Death, and I hate to admit it but I never had got around to figuring out how Time Machine works in Mavericks. Well, after a week with a rental and a bill for data recovery, I learned quickly.

So, where were we? Ah yes, this was sitting right on the desktop just before the crash…

50 years ago last week, as Innsbruck was just cleaning up after it’s first hosting of the Olympic Games, it experienced its first serious aviation tragedy — and in fact it remains the worst crash in Austria’s aviation history.

On February 29, 1964 a British Eagle “Britannia 312” from London Heathrow approached Innsbruck’s airport, carrying ski tourists on holiday. Making to circle before landing, it crashed into the side of the Glungezer, killing all 83 on board.
While the Wikipedia entry implies that the cause was pilot error, an interview on ORF (g) brings to light a problem with the maps.

“A mistake in the the maps was the actual cause — the pilot was using a flight map which included the signal light on the Patscherkofel [the next summit, closer to the airport] but not the 400 meter higher Glungezer.”

80 meters higher, and the plane would have flown over the summit and on to the airport.

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(Image found here)

Raw, uncut  footage of the recovery mission. No sound. However, there are bodies. Nothing gruesome by today’s standards, but you might want to know in advance.

Paschberg writes of a trek up to the site with his father, where they found unidentified bits and pieces from the plane (g) some twenty years after the crash.

There is now a memorial stone shrine at the site, with a plaque in memory of the victims.

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